Erzählen – philosophieren – diskutieren Neugierig den Dingen auf den Grund gehen, in der ErzählBar diskutieren wir über unsere wert- vollen Erfahrungen im Leben. Sie haben Einiges erlebt, durch- und ausgestanden und wollen Ihre Meinung, Ansicht, Überzeugung einbringen und andere Auffassungen kennenlernen. Fragen vertiefen, neue Einsichten gewinnen und Zusammenhänge herausfinden, mit Freude philosophieren, erzählen, diskutieren. Wir schaffen Raum für spannende Begegnungen mit interessanten Menschen und widmen uns dabei gezielt dem Abendthema. Jüngere und ältere Interessierte sind herzlich willkommen. Nehmen Sie Freunde und Bekannte mit!
Nächstes Datum: 19.4.2012 Die Abende können einzeln besucht werden.
Veronika Eggenberger, Embrach, ist selbständige Moderatorin und leitet ein Lern- und Begegnungscenter.
Unkostenbeitrag: Kollekte Reservationen: 076 343 32 82 Ab 18.30 Uhr ist die Bar geöffnet.
Wir freuen uns über Ihr Kommen. ______________________________________________________________________________
Freitag, 23. März 2012 20.00 Uhr
Trio Räss Holderadio
Mit Hackbrett, Vibraphon, Kontrabass und Gesang verzaubern die drei "rässen" Musikerinnen das Publikum. Die Musik des Trio Räss schöpft aus dem reichhaltigen Fundus der schweizerischen und bayrischen Volksmusik, welche mit modernen Spieltechniken, jazzartigen Improvisationen und reizvollen Arrangements bereichert wird. Durch die Mischung geschlagener und gestrichener Saiten von Hackbrett und Kontrabass und den ebenfalls geschlagenen und gestrichenen Platten des Vibraphons ergeben sich neue und überraschend ungewohnte Klangfarben.
Erich Fischer, Vibraphon, Gesang, kleine Instrumente Hannes Giger, Kontrabass Belisa Mang, Hackbrett
Eintritt: 25.- / Begünstigte 20.-
Reservationen: 076 343 32 82
Ab 19.00 Uhr ist die Bar geöffnet. ________________________________________________________________________________
Freitag, 30. März 2012 20.00 Uhr
Der sinnlose Wettbewerb
Prof. Mathias Binswanger
Wettbewerb wird heute allgemein als eine grossartige Sache betrachtet. Denn Wettbewerb, so meint man, bedeute, dass sich der Beste, die Beste, oder das Beste durchsetzt und alle sich stets bemühen, immer noch besser zu werden. Folglich hat sich der Glaube verbreitet, dass die Inszenierung künstlicher Wettbewerbe auch in den Bereichen der Wirtschaft für immer mehr Leistung und Effizienz sorgen wird, wo es keine Märkte gibt. Das betrifft vor allem Wissenschaft, Bildung und das Gesundheitswesen, wo künstliche Wettbewerbe um ein möglichst gutes Abschneiden bei bestimmten Kennzahlen heute gang und gäbe sind. Diese Wettbewerbe führen aber nicht zu besseren Leistungen, sondern zur Produktion von immer mehr Unsinn. Sie bewirken, dass viele Menschen freudlos und gestresst mit Akribie und Fleiss Publikationen erstellen, Projekte durchführen, Untersuchungen anstellen oder Diplome machen, die in Wirklichkeit niemand braucht.
Diese Produktion von Unsinn schafft zwar Arbeitsplätze, doch hat
sie fatale Folgen für Wirtschaft und Gesellschaft: Sinn wird durch
Unsinn verdrängt, Qualität durch Quantität und die Freude an einer
Tätigkeit durch Zuckerbrot und Peitsche. Die ganze Entwicklung führt zu
einer schleichenden, noch kaum erkannten Pervertierung der
Marktwirtschaft. Denn Wettbewerb kann nur dort für Effizienz sorgen, wo
es auch einen funktionierenden Markt gibt. www.mathias-binswanger.ch
Unkostenbeitrag: 25.- / Begünstigte 20.-
Reservationen: 076 343 32 82, A. Vogel
Ab 19.00 Uhr ist die Bar geöffnet. ______________________________________________________________________________
Montag, 2. April 2012 20.00 Uhr
Filmclub Philosophe
Rivers and Tides von Thomas Riedelsheimer, Deutschland 2000
Thomas Riedelsheimer konnte als erster Filmemacher den schottischen LandArt-Künstler Andy Goldsworthy über einen längeren Zeitraum bei seiner Arbeit beobachten. Mehr als ein Jahr und über die vier Jahreszeiten begleitete er ihn nach Kanada, in die USA, nach Frankreich und Schottland, dem Wohnort Goldsworthys, in dem der Künstler und sein Werk tief verwurzelt sind.
Riedelsheimer dokumentiert das Unvorhersehbare, das Überraschende, das permanente Risiko, das in Goldsworthys Arbeit steckt; das nie vergebliche Scheitern und den Neubeginn, die leidenschaftliche Geduld und den unbändigen Willen zu verstehen. Es kam Thomas Riedelsheimer darauf an, den oft langwierigen Prozess des Entstehens und Vergehens von Goldsworthys Kunstwerken zu dokumentieren. Das geduldige, manchmal vergebliche Warten wurde zum natürlichen Bestandteil der Dreharbeiten – wie bei jenem Steinkegel an der kanadischen Küste, der während seiner Errichtung fünfmal einbrach, dann drei Fluten unbeschadet überstand und schliesslich unbeobachtet bei Ebbe einstürzte.
Musik: Fred Frith Sprache: Englisch mit deutschen Untertiteln Laufzeit ca. 91 Min.
Beginn: 20:00 Uhr, Bar offen ab 19:00 Uhr Eintritt: 12.- / Begünstigte 10.-
Manuel Bauer ist bisher der einzige Fotograf, dem es gelang, Tibeter bei ihrer Flucht über den Himalaya zu begleiten. Seine beeindruckende Reportage dokumentiert den gefahrvollen Weg eines Vaters und seiner sechsjährigen Tochter 1995 von Lhasa in Tibet bis nach Dharamsala in Nordindien über den 5716 Meter hohen Nangpa Pass. Die 20 Tage dauernde Flucht führt drama- tisch die politischen Verhältnisse in Tibet vor Augen und zeigt, welche Entbehrungen Tibeter auf sich nehmen, um aus ihrer besetzten Heimat zu fliehen. Die Reportage „Flucht aus Tibet“ berührt und zeigt stellvertretend für die immer grössere Migrationsproblematik eindringlich ein Flücht- lingsschicksal.
Manuel Bauer, 1966 in Winterthur geboren, wandte sich nach seiner Ausbildung zum Werbe- fotografen dem Fotojournalismus für internationale Medien zu und spezialisierte sich auf Lang- zeitprojekte. Seit 1990 fotografiert er in Tibet, Kalkutta und Indien die Tibetische Diaspora.
Unkostenbeitrag: 25.- Begünstigte 20.-
Reservationen: 076 343 32 82
Ab 19.00 Uhr ist die Bar geöffnet. _____________________________________________________________________________
Donnerstag, 19. April 2012 19.00 - 21.00 Uhr
Warum sind wir auf der Welt?
ErzählBar - eine Trilogie
Erzählen – philosophieren – diskutieren Neugierig den Dingen auf den Grund gehen, in der ErzählBar diskutieren wir über unsere wert- vollen Erfahrungen im Leben. Sie haben Einiges erlebt, durch- und ausgestanden und wollen Ihre Meinung, Ansicht, Überzeugung einbringen und andere Auffassungen kennenlernen. Fragen vertiefen, neue Einsichten gewinnen und Zusammenhänge herausfinden, mit Freude philosophieren, erzählen, diskutieren. Wir schaffen Raum für spannende Begegnungen mit interessanten Menschen und widmen uns dabei gezielt dem Abendthema. Jüngere und ältere Interessierte sind herzlich willkommen. Nehmen Sie Freunde und Bekannte mit! Die Abende können einzeln besucht werden.
Veronika Eggenberger, Embrach, ist selbständige Moderatorin und leitet ein Lern- und Begegnungscenter.
Unkostenbeitrag: Kollekte Reservationen: 076 343 32 82 Ab 18.30 Uhr ist die Bar geöffnet.
Wir freuen uns über Ihr Kommen. ______________________________________________________________________________
Montag, 7. Mai 2012 20.00 Uhr
Filmclub Philosophe
Waking Ned Devine von Kirk Jones, Irland 1998
Samstag ist Lottotag - auch für Jackie, einen der 52 Einwohner des Dörfchen Tullymore. Aber das Schicksal ist erbarmungslos - wieder einmal geht er leer aus. Am nächsten Morgen entdeckt er, dass der Gewinner des Jackpots aus Tullymore kommt. Zusammen mit seinem Freund Michael und seiner Frau Annie organisiert er eine Party für alle Lottospieler des Örtchens. Doch selbst heftiges Nachbohren führt zu keinem Ergebnis. Da bemerkt Annie, dass einer nicht gekommen ist: Ned Devine. Jackie macht sich sofort auf den Weg und entdeckt bald, dass den alten Fischer vor lauter Freude über den hohen Gewinn der Schlag getroffen hat. Jetzt muss schnell gehandelt werden, bevor das Geld zurück in den Jackpot wandert...
Mit Ian Bannen, David Kelly, Fionnula Flanagan u. A.
Sprache: Englisch mit deutschen Untertiteln Laufzeit ca. 87 Min.
Ausstellung von Rolf Brühlmann Das Spiel mit Farbe, Form und Licht
Rolf Brühlmann hat sich dem Material Glas voll verschrieben. Das Arbeiten und Ringen mit diesem faszinierenden Werkstoff ist ein wesentlicher Bestandteil seines Lebensinhalts. Die gegossenen Leuchtobjekte verzücken durch das Spiel mit Lampenlicht oder Sonnenstrahlen und lassen sich gut in die Raumarchitektur integrieren. Die klassische Kugel als modernes Objekt, Gefässe, die nicht benützt werden müssen und reliefartige Bilder aus Glas sind nur einige Höhepunkte. In seinen Arbeiten finden sich immer wieder verschiedenste Metalle wie Stahl, Kupfer, Silber und Gold. Es ist jedes Mal eine Herausforderung, diese Materialien in oder auf das Glas zu bringen. Lassen Sie sich überraschen! http://www.glasbruehlmann.at
Vernissage: Freitag, 11. Mai 2012, 18.30 bis 21.00 Uhr Finissage: Sonntag, 20. Mai 2012, 14.00 bis 17.00 Uhr
Öffnungstage und -zeiten: Auffahrt, 17.05.2012 Samstage, 12./19.05.2012 Sonntage, 13./20.05.2012 Samstag und Sonntag jeweils von 14.00 bis 17.00 Uhr
Detaillierte Informationen zu den Öffnungszeiten erhalten Sie mit der Einladungskarte. _____________________________________________________________________________
Montag, 4. Juni 2012 20.00 Uhr
Filmclub Philosophe
Accordion Tribe von Stefan Schwietert, Schweiz 2004
Fünf höchst eigenwillige Musiker aus verschiedenen Ländern formieren sich zum ACCORDION TRIBE und vollbringen das Kunststück, ihr lange Zeit verschmähtes Instrument wieder in jenes Kraftwerk der Gefühle zu verwandeln, als das es einst in aller Welt Verbreitung fand. Seit ihrer ersten Tournée als ACCORDION TRIBE im Jahre 1996 gilt diese Formation der Super- lative als Garant für musikalische Verve und Melodienseligkeit, für verhangene Melancholie wie für forschende, suchende Klänge. Der Film folgt diesen erregenden Klanglandschaften von trancehafter Intensität und deren charismatischen Schöpfern auf ihrer Reise durch ein Europa, dessen reiches musikalisches Erbe für die Bodenhaftung bei den gewagten Höhenflügen im Stamm der virtuosen Handorgler sorgt. Spurensuche und Neuschöpfung, Tradition und unbedingte Zeitgenossenschaft, Fragment und Gleichzeitigkeit: verkörpert in einem spannenden und emotional mitreissenden musikalischen Projekt über die transformierende Kraft von Musik.
Mit Guy Klucevsek, Maria Kalaniemi, Lars Hollmer, Bratko Bibic, Otto Lechner
Sprache: Deutsch und Englisch mit deutschen Untertiteln Laufzeit ca. 87 Min.
Nasbüechli – eine Duftreise Lesung von Yvonn Scherrer
Düfte entführen, Düfte berühren. Düfte betören, Düfte stören. Düfte sind mächtig, sie stossen Türen zu, Erinnerungen auf, ob wir wollen oder nicht. Gleichzeitig sind sie flüchtig, sie lassen sich nicht in ein Album kleben und aufbewahren. Düfte steuern unser Fühlen und Handeln, doch ihr Einfluss bleibt uns meistens unbewusst. Yvonn Scherrer geht in ihren Texten von der Nase aus und der Nase nach. Die blinde Autorin führt uns in die geheimnisvolle Welt der Düfte und reist den Düften nach, zu den Rosenfeldern Bulgariens, den Kakaofrüchten Brasiliens, ins kontrastreich duftende China. Sie stellt sich auch den Abgründen des Gestanks und der Geruchlosigkeit einer zunehmend sterilen Zivilisation. Entstanden ist ein faszinierendes Tagebuch übers Riechen.
Yvonn Scherrer, studierte Theologie und Journalistik
und arbeitet als Senderedaktorin bei Schweizer Radio DRS 1. Mit sieben
Monaten erblindete sie an Netzhautkrebs. Seit frühester Kindheit
trainiert sie ihre Wahrnehmung. Die Nase dient ihr als Auge, das
wertvolle Informationen über die Umgebung und die Mitmenschen liefert.
Eintritt: 20.- / Begünstigte 15.-
Reservationen: 076 343 32 82
Die Bar ist ab 19.00 Uhr geöffnet. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! _____________________________________________________________________________
Samstag, 23. Juni 2012 20.00 Uhr
Was lenkt uns von dem Positiven ab? ... und was haben die Folgen davon mit Klimaänderung zu tun?
Die Sorgen um die Auswirkungen der Klimaänderung für Mensch und Umwelt nehmen zu. Über technische Massnahmen, die negative Konsequenzen vermindern sollen, ist immer wieder zu erfahren. Aber über den grossen Beitrag, den wir zur Senkung der Ursachen des Klimawandels selbst leisten können, ist kaum etwas zu hören. Dabei wäre das möglich durch einfache Alltagsänderungen, welche auch für uns Positives bewirken. Unser gegenwärtiges Verhalten lässt vermuten, dass wir unsere Möglichkeiten, Positives zu tun, nicht erkennen. Vielleicht weil unser Blick darauf abgelenkt wird? - z.B. durch die verbreitete Illusion, dass mehr Konsum positiv zu sehen ist? Somit das Anliegen: wie können wir das Positive wahrnehmen, und umsetzen ... dies zum Wohl von uns Menschen und der Umwelt?
Joan Davis, Naturwissenschaftlerin, befasst sich seit vielen Jahren mit Nachhaltigkeit und Klimaän- derung. Von Interesse für sie sind die Einflüsse auf unser Verhalten, das eine starke Wirkung auf Konsum, und somit auf Ressourcenverbrauch, Treibhausgasentstehung und Klimawandel hat.
Unkostenbeitrag: 25.- / Begünstigte 20.-
Reservationen: 076 343 32 82
Die Bar ist ab 19.00 Uhr geöffnet. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! _____________________________________________________________________________
Montag, 2. Juli 2012 20.00 Uhr
Filmclub Philosophe
Qué tan lejos von Tania Hermida, Ecuador 2007
Ecuador und die Anden bilden das wunderbare Dekor für diesen Roadmovie, in dem zwei junge Frauen unterwegs sind nach Cuenca, der friedlichen Gartenstadt im Süden. Esperanza kommt aus Spanien und reist durch Ecuador auf der Suche nach Entdeckungen und auf den touristisch empfohlenen Spuren. Teresa studiert in Quito, der Hauptstadt Ecuadors. Sie macht sich auf den Weg, ihren Geliebten in Cuenca daran zu hindern, eine andere Frau zu heiraten. Unterwegs lernen die beiden, die der Zufall im Bus zusammenbringt, einander und zwei sehr unterschiedliche Männer kennen. Sie durchqueren die halluzinierende Bergwelt Ecuadors und fahren an die Küste, weil ein Streik den Verkehr lahmgelegt hat. Qué tan lejos ist ein ausgesprochen anregender Film über das Reisen, das Unterwegssein und über Begegnungen zwischen Menschen. Ein Vergnügen für Reisefreudige.
Mit Pancho Aguirre, Tania Martinez u. A.
Sprache: Spanisch mit deutschen Untertiteln Laufzeit ca. 92 Min.
Das Ende ist mein Anfang von Jo Baier, Deutschland 2011
Der Italiener Tiziano Terzani, langjähriger Spiegel-Korrespondent für Asien und renommierter Autor, lädt seinen Sohn Folco zu sich in seinen Rückzugsort, ein kleines Bergdorf nordwestlich von Florenz, ein. Es soll kein gewöhnlicher Besuch werden: Tiziano ist schwer an Krebs erkrankt und will in der Zeit bis zu seinem Tod seinem Sohn die Geschichte seines Lebens erzählen. Drei Monate lang werden Tiziano und Folco jeden Tag Gespräche führen, das eigene Leben reflektieren, über die Gesellschaft, die heutige Zeit, die Jugend und die Welt diskutieren. Doch allgegenwärtig ist der Tod und damit ein zentrales Thema des Films.
Mit Andrea Osvart, Bruno Ganz, Elio Germano, Erika Pluhar u. A.
„Am Seil abelo“ eine Totengräberballade Musikalisches Erzähltheater mit Philipp Galizia
Lunzi, der Totengräber, ist tot. «Ändgültig ustrunke, d Schufle n abgä, am Seil abeglo.» Derweil im Säli das Leichenmahl serviert wird, setzt sich Philipp mit seinem Kontrabass in die leere Gaststube. Ein Bier lang erzählt er mit seinem unverwechselbaren Schalk Geschichten und Episoden aus dem Alltag des knorrigen und verschmitzten Totengräbers und lässt uns am erdigen Handwerk teilhaben, den Tod als stummen Gast zur Seite.
Der ehemalige Pfannestil-Chammer-Sexdeet-Musiker ist ein begnadeter Erzähler, dem minimalste Gestik genügt. Seine erzählerischen Mittel sind sein spröder Charme und sein zwiebacktrockener Humor. Und nicht zuletzt die Langsamkeit. http://www.galizia.ch
Unkostenbeitrag: 30.- / Begünstigte 25.-
Reservationen: 076 343 32 82
Die Bar ist ab 19.00 Uhr geöffnet. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! _____________________________________________________________________________
Samstag, 10. November 2012 20.00 Uhr
Wenn Filme in die Irre führen
Oft sind Filme dramaturgisch so konstruiert, dass wir als Zuschauer falsche Schlüsse ziehen. So konstruiert zum Beispiel ein Nobelpreisträger eine Scheinwelt, die wir erst spät durchschauen oder eine lichtscheue Familie glaubt in einem Haus mit Gespenstern zu wohnen, bis sich herausstellt, dass alles ganz anders ist; ein namenlos bleibender Erzähler erfindet ein anarchisches Alter Ego oder eine Hauptfigur leidet an retrograder Amnesie und vergisst fortlaufend, was er erlebt. Die Zürcher Filmwissenschaftlerin Prof. Barbara Flückiger geht anhand von Beispielen der Frage nach, mit welchen Tricks uns diese und andere Filme auf falsche Fährten locken.
Barbara Flückiger ist Professorin am Seminar für Filmwissenschaft der Universität Zürich. Mit "Sound Design. Die virtuelle Klangwelt des Films" und "Visual Effects. Filmbilder aus dem Computer" hat sie zwei Standardwerke verfasst.